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Ortsverein Hansa-Hafen der SPD Münster

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2002: Bremer Platz - Konzept für eine Umgestaltung der Parkanlage

Januar 2002
SPD-Ortsverein Münster Hansa-Hafen
- Projektgruppe Kommunalpolitik -

Konzept für eine Umgestaltung der Parkanlage
auf dem Bremer Platz

Die "Parkanlage Bremer Platz" heute (2002)

Fünfzehn Jahre nach seiner Errichtung ist der Park auf der Ostseite des Bremer Platzes zu einem Problem für das Hansaviertel geworden. Heute wird die Parkfläche ihrer ursprünglichen Bestimmung als "Bürgerpark" in keiner Weise gerecht. Von den Anwohnern können der Spielplatz und die Grünflächen kaum genutzt werden. In ihrer derzeitigen Form verhindert die Parkfläche, dass der Bremer Platz seine Funktion als östlicher Vorplatz des Hauptbahnhofs erfüllen kann. Die massive "Versäulung", der unansehnliche Brunnen und die in Mauern gefassten, erhöhten Bereiche der Grünanlage teilen den Platz kleinräumlich auf.

In der Parkanlage hat sich eine Szene etabliert, von der sich die Anwohner des Platzes und der angrenzenden Straßen zunehmend beeinträchtigt fühlen. Der Handel mit Drogen hat dort in den letzten Jahren merklich zugenommen. Betroffen ist mit dem Hansaviertel ein bisher intaktes Wohngebiet mit hoher Siedlungsdichte.

Bei der Neugestaltung des Bahnhofs muss der ganze Bremer Platz einbezogen werden
- Offenheit und Transparenz sind als Leitgedanken der notwendigen Neugestaltung des Platzes zugrunde zu legen.
- Im Zusammenhang mit der Errichtung eines neuen östlichen Bahnhofsgebäudes ist die Parkfläche auf dem Bremer Platz so umzugestalten, dass der ganze Platz seine Aufgabe als Bahnhofsvorplatz erfüllen kann.
- Der gesamte Bremer Platz, der einen Teil der städtebaulich zunehmend wichtigen "Spange" Altstadt-Bahnhof-Hafen bildet, ist gestalterisch auf das neue Bahnhofsgebäude auszurichten.
- Die Fragmentierung des Platzes ist insbesondere dadurch aufzuheben, dass die voluminösen "Pergolasäulen", der Brunnen, die Geländeaufhöhungen samt Mauern und Spielplatz sowie das lächerliche "Häuschen" am südlichen Platzende abgerissen werden.
- Die Parkfläche ist allseitig optisch zu öffnen. Auf abtrennende Anpflanzungen ist zu verzichten.
- Am Rand der Grünfläche können (z.B. an der Soester Straße) weitere Parkplätze für die Anwohner errichtet werden.

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